Bericht vom musikalischen Ausflug

30. April 2018

Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg und die Erlangener Blockflötentage

Die größte kulturgeschichtliche Sammlung im deutschsprachigen Raum hätte uns auch einen ganzen Tag lang unterhalten können. Wir beschränkten uns auf die Besichtigung der Musikinstrumente, der Kleidung ab 1700 und auf das Kuchenessen im Museumscafé.

Über mehrere Jahrhunderte hinweg fand die technische Weiterentwicklung der Musikinstrumente statt. Viele berühmte Instrumentenbauer betrieben ihre Werkstätten in Nürnberg, eine solche Werkstatt konnten wir dazu anschauen. Neben den Block- und Querflöten wurden weitere Holzblasinstrumente gezeigt, auch die anderen Instrumentenfamilien warenzahlreich vertreten.

Schon zum zweiten Mal spielte die Salzburger Klasse unter der Leitung von Prof. Dorothee Oberlinger das Abschlusskonzert der Erlangener Blockflötentage.Eine von dort stammende Studentin hatte diese Kooperation eingefädelt. Unsere Lieblingsinstrumente wurden begleitet von Laute, Gitarre, Barockfagott, Cembalo, Tonband und Staubsauger.

Von der Soloetüde bis zum großen Kammerorchester reichten die Besetzungen. Bestechende Virtuosität und atmosphärische Passagen zeigten das weite Spektrum blockflötistischer Spieltechnik auf hohem Niveau. Das Publikum begeisterte sich am humoristischen Augenzwinkern bis hin zur akrobatischen Einlage der professionellen Interpreten. Von der kleinen Sopranblockflöte bis zum großen Subbass waren alle Lagen vertreten und ließen die Musikgeschichte erklingen zwischen Renaissance und Gegenwart.

Alles in allem genossen wir bei bestem Wetter einen musikalischen Augen- und Ohrenschmaus. So ging ein außergewöhnlicher Blockflötentag zuende.

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